Wenn der Körper Geschichten erzählt
Mit den Jahren sammelt jeder von uns kleine Erinnerungen – manche in Fotoalben, andere in den Gelenken. Mal zwickt es hier, mal knackt es da, und manchmal fragt man sich, ob das Knie heute gute oder schlechte Laune hat.
Das gehört zum Leben dazu, und es ist nichts, wofür man sich schämen müsste. Wichtig ist nur: Man muss da nicht allein durch.
Ich unterstütze Sie gern dabei, den Alltag trotz kleiner Beschwerden angenehm zu gestalten. Dazu gehört zum Beispiel:
- Begleitung zu Ärzten oder Therapien
- Hilfe im Haushalt, wenn Rücken oder Schultern streiken
- Gemeinsame Bewegung, in Ihrem Tempo
- Ein offenes Ohr, wenn die Seele mal schwerer wiegt als die Einkaufstasche
Und weil Humor manchmal die beste Medizin ist, darf auch gelacht werden – über das Leben, über die Tücken des Alltags und über die Geräusche, die Knie neuerdings machen.
Und wenn der Apfel Recht hat, das Knie aber nicht darauf hören will ─ ich bin Team Apfel ♥
Ob nun Herz ─ Kreislauf ─ Probleme, Knirschende Arthrose in den Knien ... die Schrift schrumpft und das Licht blendet, alle plötzlich so leise reden, Stürze einem Angst machen, die Angst einem Angst macht, die Luft wegbleibt oder unser aller Angst an Demenz zu erkranken ─ ich bin für Sie da, begleitend ─ helfend ─ stützend, aber ich ersetze weder eine Ärztin, noch einen Arzt oder eine Apotheke. Ich bin keine Pflegefachkraft im medizinischen Sinne
Da Demenz im Alter oft Thema in der Familie wird, werde ich hier ein wenig näher darauf eingehen, dieses Thema war auch Schwerpunkt meiner Weiterbildung und Prüfungsthema für das Zertifikat gemäß §§ 43b, 53b SGBXI und auch hier möchte ich noch einmal betonen, dass ich keinerlei medizinische Ausbildung inne habe. Bei Verdacht auf Demenz suchen Sie bitte das Gespräch bei Ihrem Arzt des Vertrauens!
Demenz, was ist das eigentlich?
Dementia bedeutet ohne Geist und bezeichnet den Verlust der geistigen Leistungsfähigkeit. Circa 1,84 Millionen Menschen leiden darunter, jedes Jahr kommen ca. 400.000 Neuerkrankungen dazu.
Es gibt zwei Formen der Demenz: die primäre, bei der die Ursache im Hirn selbst liegt (z.B. Eiweißablagerungen) und die sekundäre Form, welche unter anderem durch Medikamente, Stoffwechselerkrankungen, Vitaminmangel und chronische Vergiftungserscheinungen durch Alkohol oft gut heilbar ist.
Alzheimer ─ Demenz ist die häufigste Form. Vaskuläre Demenzformen (Durchblutungsstörungen) sind nach mit 15 ─ 25 % vertreten
Bei der Lewy─ Body─ Demenz kann es unter anderem zu Sinnestäuschungen kommen.
Eine seltene Form ─ mit ca. 3 ─ 18% ─ ist die Frontotemporale Demenz ( FTD). Hier bleibt das Gedächtnis weitgehend erhalten. Stattdessen zeigen FTD Patienten ein auffälliges und unsoziales Verhalten
5 ─ 20% machen Mischformen aus.
Anfangs ist Demenz nur schwer von Altersvergesslichkeit zu unterscheiden. Gegenstände verlegen, Wortfindungsstörungen kann man noch leicht überspielen. Irgendwann findet man sich in gewohnter Umgebung wie im Supermarkt um die Ecke oder gar in der eigenen Wohnung immer schlechter zurecht.
Fehler bei alltäglichen Aufgaben kommen hinzu, die Suppe wird nicht gesalzen, Überweisungen können nicht mehr richtig ausgefüllt werden. Am Ende des Zeitungsartikels weiß man nicht mehr, was am Anfang vorkam. Den Nachrichten im TV kann man nicht mehr folgen. Das kann auf Konzentrationsschwierigkeiten hindeuten.
Der Orientierungssinn lässt nach ─ der Weg von der Toilette zurück zum Platz im Restaurant ist nun ein Problem.
Auch Lust ─ und Antriebslosigkeit können Symptome einer Demenz sein.
Sätze können nicht mehr richtig gebildet werden, wenn die Krankheit weiter vorangeschritten ist, auch Tageszeiten werden durcheinander gebracht. Dadurch ist der Schlaf─ Wach─ Rhythmus gestört.
Für Angehörige oft besonders schlimm ist das Vergessen von Kernereignissen aus der Vergangenheit, ja sogar die eigene Hochzeit.
Die Persönlichkeit kann sich verändern.
Ist die Demenz weit vorangeschritten, leidet man unter starken Stimmungsschwankungen.
Signale des Körpers werden nicht mehr richtig gedeutet, die Blase zu kontrollieren fällt darum schwer. Auch sind oft die Muskeln stark verspannt, da auch dies nicht mehr kontrolliert werden kann, ob Muskeln angespannt sind oder nicht.
Der Körper baut bis zur Bettlägerigkeit ab. Jedoch sollte man Die Türen gut im Auge behalten, wenn Demenzerkrankte in diesem Stadium noch umherlaufen können und zu Orten laufen wollen, die nur in der Erinnerung noch existieren.
Das alles heißt aber nicht, dass man nicht mehr mit Demenzkranken kommunizieren kann. Viele reagieren sensibel auf Berührungen, Mimik und Gerüche.



